Wir erstellen jetzt deine Auswertung und deinen individuellen Einnahmeplan.
Das dauert einen Moment.

1. Schritt

Deine persönliche Auswertung

Schön, dass du dir die Zeit nimmst, mehr über deinen Körper und deine Gesundheit zu erfahren. Du hast im Fragebogen angegeben, dass du eine Hysterektomie mit Entfernung beider Eierstöcke hattest. Die hormonellen Veränderungen nach einem solchen Eingriff können sehr unterschiedlich erlebt werden und hängen unter anderem davon ab, ob die Operation vor oder nach den Wechseljahren stattgefunden hat.

Viele Frauen erleben diese Zeit als körperlichen und emotionalen Umbruch. Wie stark die Veränderungen spürbar sind, welche Beschwerden auftreten und wie lange sie anhalten, ist individuell verschieden.

Was in dieser Phase passiert

Die Eierstöcke produzieren vor der Menopause wichtige Hormone – darunter Östradiol, Progesteron und einen Teil der Androgene wie Testosteron. Werden beide Eierstöcke entfernt, fällt diese Hormonproduktion plötzlich weg.

Besonders schnell sinken dabei Inhibin A und Inhibin B – Hormone, die der Hirnanhangsdrüse normalerweise signalisieren, dass ovarielle (Eierstock-)Aktivität vorhanden ist. Fällt dieses Signal weg, kann FSH bereits etwa 12 Stunden nach der Operation ansteigen. Auch Östradiol und Progesteron sinken deutlich ab. In den folgenden Wochen steigen FSH und LH weiter an, da die Hirnanhangsdrüse versucht, die nicht mehr vorhandenen Eierstöcke zu stimulieren – nach etwa drei Wochen erreichen sie ein neues Plateau.

💡 Wichtig zu wissen

Die Hormonproduktion endet im Körper nicht vollständig. Östrogene und Testosteron können weiterhin in anderen Geweben entstehen – besonders im Fettgewebe, aus Androgenvorstufen der Nebennieren.

Häufige Symptome

  • VASOMOTORISCHE SYMPTOME

    Hitzewallungen & Nachtschweiß

    Können nach der Operation abrupt auftreten und intensiver ausfallen als bei einem natürlichen Übergang in die Wechseljahre.

    💡 Gut zu wissen: Die WHAM-Studie (What Happens After Menopause?) zeigt: Hitzewallungen und Nachtschweiß nehmen innerhalb der ersten drei Monate nach der Operation deutlich zu – verschlechtern sich danach aber nicht weiter. Eine spätere Auswertung über 24 Monate bestätigt dieses Muster. Manche Beschwerden können sich also mit der Zeit bessern, andere – besonders urogenitale Symptome – bleiben länger bestehen oder nehmen ohne gezielte Unterstützung eher zu.

  • SCHLAF & STIMMUNG

    → Schlafstörungen und depressive Verstimmungen können auftreten – bedingt durch den plötzlichen Hormonabfall.

  • UROGENITALE GESUNDHEIT

    → Vaginale Trockenheit und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr sind häufige Beschwerden. Urogenitale Beschwerden können ohne gezielte Unterstützung eher anhalten oder zunehmen.

  • SEXUALITÄT & LIBIDO

    → Eine verminderte Libido kann auftreten.

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Bitte beachte

Die hormonelle Umstellung nach einer Hysterektomie mit Entfernung beider Eierstöcke kann viel im Körper auslösen und sollte ärztlich begleitet werden. Studien und Fachgesellschaften zeigen, dass eine Hormontherapie in dieser Phase sinnvoll sein kann. Besprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, welche Unterstützung für dich passend ist.

2. Schritt

Gezielte Unterstützung

Neben einer entzündungshemmenden, ausgewogenen Ernährung, regelmäßiger Bewegung und ausreichend Ruhepausen können auch gezielte Mikronährstoffe und pflanzliche Wirkstoffe eine sinnvolle ergänzende Unterstützung sein. Basierend auf deinen Angaben empfehlen wir eine Kombination aus folgenden Präparaten.

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Unsere Expertinnen

  • Tina Töllner, selbstständige Apothekerin und Beraterin bei Hormonella

    Pharmazeutin

    Tina Töllner

    Tina Töllner ist Apothekerin in Berlin. In ihren drei Apotheken hat sie Räume geschaffen, in denen sie mit ihrem Team ihre Kund*innen nahbar berät und ganzheitlich versorgt. Mit ihrer pharmazeutischen Expertise steht Tina uns beratend zur Seite und ist ein wichtiges Mitglied des Produktentwicklungs-Teams.

  • Ärztin

    Dr. med. Daniela Grohmann

    Daniela Grohmann ist Ärztin und Expertin für Chinesische Medizin mit Schwerpunkt Haut & Hormone. Sie verbindet westliche und chinesische Medizin zu einem ganzheitlichen Verständnis von Frauengesundheit – und bringt ihre Expertise in klinischer Forschung und Produktentwicklung ins Hormonella-Team ein.

  • Ärztin

    Chiara Gatterbauer

    Chiara Gatterbauer ist Ärztin mit besonderem Fokus auf Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Besonders am Herzen liegt ihr eine ganzheitliche medizinische Versorgung von Frauen in jeder Lebensphase. Chiara unterstützt uns in der Forschung, in der Produktentwicklung und mit ihrer fachlichen Beratung.

  • Foto von Iris Lemke, Heilpraktikerin und Mitglied des Produktentwicklungsteams bei Hormonella

    Heilpraktikerin

    Iris Lemke

    Iris Lemke ist Psychologin und Heilpraktikerin. Sie hat eine Ausbildung mit Schwerpunkt Pflanzenheilkunde absolviert und hat sich auf ganzheitliche Frauenheilkunde, -gesundheit und Kinderwunsch spezialisiert. Sie ist ein wichtiger Bestandteil unseres Produktentwicklungs-Teams.

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Bitte beachte: Alle hier dargestellten Informationen sind nicht als Ersatz für ärztliche Beratung gedacht und dienen nicht der Selbstdiagnose. Unsere Produkte sind Nahrungsergänzungsmittel und ersetzen keine medizinische Behandlung. Ob sie für dich als ergänzende Begleitung passend sind, hängt von deiner individuellen Situation ab. Besprich die Einnahme gerne mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.

Quellen

Muttukrishna S, Sharma S, Barlow DH, Ledger W, Groome N, Sathanandan M. Serum inhibins, estradiol, progesterone and FSH in surgical menopause: a demonstration of ovarian pituitary feedback loop in women. Hum Reprod. 2002 Oct;17(10):2535-9. doi: 10.1093/humrep/17.10.2535. PMID: 12351524.
https://academic.oup.com/humrep/article-abstract/17/10/2535/607722

Yen SS, Tsai CC. The effect of ovariectomy on gonadotropin release. J Clin Invest. 1971 May;50(5):1149-53. doi: 10.1172/JCI106587. PMID: 5552412; PMCID: PMC292038.
https://www.jci.org/articles/view/106587

Stanczyk FZ, Chaikittisilpa S, Sriprasert I, Rafatnia A, Nadadur M, Mishell DR Jr. Circulating androgen levels before and after oophorectomy in premenopausal and postmenopausal women. Climacteric. 2019;22(2):169-174. doi:10.1080/13697137.2018.1535584.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30612472/

Secoșan C, Balint O, Pirtea L, Grigoraș D, Bălulescu L, Ilina R. Surgically Induced Menopause-A Practical Review of Literature. Medicina (Kaunas). 2019 Aug 14;55(8):482. doi: 10.3390/medicina55080482. PMID: 31416275; PMCID: PMC6722518.
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6722518/

Chakravarti S, Collins WP, Newton JR, Oram DH, Studd JW. Endocrine changes and symptomatology after oophorectomy in premenopausal women. Br J Obstet Gynaecol. 1977;84(10):769-775. doi:10.1111/j.1471-0528.1977.tb12491.x.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/921914/

Hickey M, Moss KM, Krejany EO, et al. What happens after menopause? (WHAM): A prospective controlled study of vasomotor symptoms and menopause-related quality of life 12 months after premenopausal risk-reducing salpingo-oophorectomy. Gynecol Oncol. 2021;163(1):148-154. doi:10.1016/j.ygyno.2021.07.029.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34312002/

Hickey M, Trainer AH, Krejany EO, et al. What happens after menopause? (WHAM): A prospective controlled study of vasomotor symptoms and menopause-related quality of life 24 months after premenopausal risk-reducing salpingo-oophorectomy (RRSO). Gynecol Oncol. 2024;191:201-211. doi:10.1016/j.ygyno.2024.10.007.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39442373/