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1. Schritt

Deine Begleitung bei hormoneller Verhütung

Unter der Einnahme der Pille lassen sich einzelne Hormonwerte nicht zuverlässig beurteilen. Daher betrachten wir in dieser Auswertung nicht einzelne Hormone, sondern die allgemeinen Auswirkungen synthetischer Hormone auf den Körper.

Wenn du trotz Einnahme der Pille Symptome bemerkst, ist ein wichtiger erster Schritt, dies mit deiner Gynäkologin oder deinem Gynäkologen zu besprechen. In manchen Fällen kann ein anderes Präparat besser verträglich sein.

💡 Hinweis: Im Folgenden sprechen wir der Einfachheit halber von der ‘Pille’. Gemeint sind damit alle Präparate mit synthetischen Hormonen, die zur Verhütung oder aus medizinischen Gründen eingesetzt werden. Hormonspiralen enthalten eine geringere Hormondosis, weshalb ihre systemischen Auswirkungen in der Regel geringer ausfallen.

Die Rolle der Leber

Die Pille enthält synthetische Hormone, meist Östrogene und Gestagene (synthetisches Progesteron). Diese sind nicht identisch mit körpereigenen Hormonen und können vom Körper nicht direkt genutzt werden. Stattdessen müssen sie metabolisch umgewandelt und anschließend ausgeschieden werden. Diese Prozesse finden überwiegend in der Leber statt.

Die Leber übernimmt damit eine zentrale Rolle im Hormonstoffwechsel. Sie ist täglich mit dem Abbau von Hormonen, Medikamenten, Umweltstoffen und Stoffwechselprodukten beschäftigt. Bei einer kontinuierlichen Einnahme synthetischer Hormone ist sie dauerhaft erhöht beansprucht, da die Umwandlung und Ausscheidung dieser Substanzen kontinuierlich erfolgen muss.

Auswirkungen auf den Mikronährstoffbedarf

Diese Stoffwechselprozesse erfordern Energie sowie eine ausreichende Versorgung mit bestimmten Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Durch die regelmäßige Einnahme der Pille kann sich der Bedarf an diesen Nährstoffen zudem erhöhen. Gleichzeitig kann die Aufnahme und Verwertung einzelner Mikronährstoffe im Körper durch die Pille beeinträchtigt sein.

In diesem Zusammenhang wird die Pille häufig als sogenannter „Nährstoffräuber“ beschrieben. Studien und klinische Beobachtungen zeigen, dass die Einnahme hormoneller Kontrazeptiva mit einem erhöhten Bedarf bestimmter Nährstoffe einhergehen kann, während deren Bioverfügbarkeit teilweise vermindert ist.

Häufig betroffene Mikronährstoffe

  • Vitamin B6, Vitamin B12 und Folsäure

    Diese Vitamine sind unter anderem an der Leberentgiftung, dem Energiestoffwechsel sowie an der Funktion von Nerven und Psyche beteiligt. Ein Mangel kann sich unter anderem durch Müdigkeit, Reizbarkeit, depressive Verstimmungen oder Zyklusbeschwerden nach dem Absetzen der Pille äußern.

  • Magnesium

    Magnesium spielt eine wichtige Rolle für die Muskelentspannung, das Nervensystem und die Stressregulation. Ein möglicher Mangel kann sich durch Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe oder innere Unruhe bemerkbar machen.

  • Zink

    Zink ist essenziell für die Hormonbalance sowie für Haut, Haare und das Immunsystem. Ein Mangel kann unter anderem mit unreiner Haut, Haarausfall oder einer erhöhten Infektanfälligkeit einhergehen.

  • Selen

    Selen unterstützt die Funktion der Leber und der Schilddrüse und wirkt antioxidativ. Ein unzureichender Status kann sich unter anderem durch Erschöpfung oder eine verminderte Stressresistenz zeigen.

  • Vitamin C und Vitamin E

    Diese Vitamine wirken antioxidativ und tragen dazu bei, Leberzellen vor oxidativem Stress zu schützen. Durch die erhöhte Entgiftungsarbeit kann ihr Bedarf steigen.

  • Omega-3-Fettsäuren

    Omega-3-Fettsäuren unterstützen entzündungsregulierende Prozesse und spielen eine Rolle im Hormonstoffwechsel. Ein Ungleichgewicht kann entzündliche Prozesse im Körper begünstigen.

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Ab wann können Symptome auftreten?

Viele Frauen bemerken diese Zusammenhänge zunächst nicht. Die Pille unterdrückt den natürlichen Zyklus, wodurch hormonelle Symptome häufig überdeckt werden. Gleichzeitig entwickeln sich Nährstoffdefizite meist schleichend über einen längeren Zeitraum.

Oft werden Beschwerden erst nach mehreren Jahren oder nach dem Absetzen der Pille deutlich. Typische Symptome können dann Erschöpfung, Stimmungsschwankungen, Hautprobleme oder Zyklusstörungen sein, die sichtbar werden, nachdem der Körper über längere Zeit mehr Nährstoffe verbraucht hat, als ihm zur Verfügung standen.

2. Schritt

Unsere Empfehlung

Da die Einnahme der Pille insbesondere die Leber sowie den Mikronährstoffhaushalt beanspruchen kann, liegt unsere Empfehlung auf einer gezielten Unterstützung dieser beiden Bereiche. Alle empfohlenen Produkte sind aufeinander abgestimmt und können gemeinsam eingenommen werden.

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Unsere Expertinnen

  • Tina Töllner, selbstständige Apothekerin und Beraterin bei Hormonella

    Pharmazeutin

    Tina Töllner

    Tina Töllner ist Apothekerin in Berlin. In ihren drei Apotheken hat sie Räume geschaffen, in denen sie mit ihrem Team ihre Kund*innen nahbar berät und ganzheitlich versorgt. Mit ihrer pharmazeutischen Expertise steht Tina uns beratend zur Seite und ist ein wichtiges Mitglied des Produktentwicklungs-Teams.

  • Foto von Iris Lemke, Heilpraktikerin und Mitglied des Produktentwicklungsteams bei Hormonella

    Heilpraktikerin

    Iris Lemke

    Iris Lemke ist Psychologin und Heilpraktikerin. Sie hat eine Ausbildung mit Schwerpunkt Pflanzenheilkunde absolviert und hat sich auf ganzheitliche Frauenheilkunde, -gesundheit und Kinderwunsch spezialisiert. Sie ist ein wichtiger Bestandteil unseres Produktentwicklungs-Teams.

  • Ärztin

    Dr. med. Daniela Grohmann

    Daniela Grohmann ist Ärztin und Expertin für Chinesische Medizin mit Schwerpunkt Haut & Hormone. Sie verbindet westliche und chinesische Medizin zu einem ganzheitlichen Verständnis von Frauengesundheit – und bringt ihre Expertise in klinischer Forschung und Produktentwicklung ins Hormonella-Team ein.

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*Bitte beachte, dass alle hier dargestellten Informationen nicht als Ersatz oder Alternative zu Informationen von Ärztinnen oder Therapeutinnen gedacht sind und nicht der Selbstdiagnose dienen. Bitte sprich dich auch immer mit deinem Arzt oder deiner Ärztin ab.