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1. Schritt

Deine persönliche Auswertung

Deine Phase

Deine Angaben deuten auf die späte Postmenopause hin.

Du hast angegeben, dass deine letzte Regelblutung vor mehr als drei Jahren war. Das entspricht dem – einer Phase, in der sich die Hormonspiegel zunehmend stabilisieren und der Körper einen neuen physiologischen Ruhezustand erreicht.

Die Postmenopause ist kein Endpunkt, sondern ein eigenständiger Lebensabschnitt. Die hormonellen Schwankungen der Perimenopause und frühen Postmenopause sind vorbei – viele Frauen erleben das als Erleichterung und neue Klarheit. Gleichzeitig bringt diese Phase ihre eigenen Veränderungen mit sich.

Die Wahrnehmung und die Symptome können dabei von Frau zu Frau sehr unterschiedlich sein. Wichtig dabei: Jede Frau hat ihre ganz persönliche Wechseljahrsreise. Die von uns vorgenommene Einteilung basiert auf dem STRAW+10-Modell und dient als erste Orientierung – die Übergänge zwischen den Phasen sind fließend, und deine Erfahrung kann sich davon unterscheiden.

Bitte beachte, dass alle hier dargestellten Informationen nicht als Ersatz für ärztliche Beratung gedacht sind und nicht der Selbstdiagnose dienen.

  • Quelle: Hormonella. Mehr Infos zum Graphen findest du .

Was in dieser Phase passiert

Diese Phase beginnt mit dem STRAW+10-Stadium +1c – der späten Phase der frühen Postmenopause, die typischerweise etwa drei bis sechs Jahre dauert. FSH bleibt auf hohem Niveau, Östradiol auf niedrigem Niveau – die starken hormonellen Umstellungen der vorangegangenen Jahre flachen jedoch zunehmend ab. Der Körper erreicht schrittweise einen neuen hormonellen Ruhezustand.

Im weiteren Verlauf – im STRAW+10-Stadium +2 – sind die Hormonspiegel dauerhaft stabil auf niedrigem Niveau. Der Fokus verschiebt sich nun von akuten Symptomen hin zu strukturellen Veränderungen, die sich langsam und oft ohne unmittelbare Beschwerden entwickeln: Knochenabbau, metabolische Veränderungen und urogenitale Atrophie (Beschwerden im Vaginal- und Harnwegsbereich wie Scheidentrockenheit, häufiger Harndrang oder Blasenschwäche) können in dieser Phase im Vordergrund stehen.

Deine Symptomangaben

Im folgenden Abschnitt erhältst du eine Auswertung deiner Angaben zu drei wichtigen Hormonen in dieser Phase.

Progesteron (Mangel)

Es gibt Symptome die auf einen zu niedrigen Progesteronspiegel hindeuten. Du hast von diesen Symptomen angekreuzt.

In der späten Postmenopause hat sich dein Hormonhaushalt auf ein dauerhaft niedriges Progesteronniveau eingestellt. Da in der Regel keine Eisprünge mehr stattfinden, entsteht auch kein Gelbkörper mehr. Dadurch bleiben die regelmäßigen Progesteronanstiege der zweiten Zyklushälfte aus. Was bleibt, sind die allgemeinen Auswirkungen eines anhaltenden Progesteronmangels auf Schlafqualität, innere Anspannung und den Wasserhaushalt deines Körpers.

Östrogen (Mangel)

Es gibt Symptome die auf einen zu niedrigen Östrogenspiegel hindeuten. Du hast von diesen Symptomen angekreuzt.

In der späten Postmenopause ist dein Östrogenspiegel seit längerer Zeit dauerhaft niedrig. Hitzewallungen und nächtliches Schwitzen lassen bei vielen Frauen mit den Jahren nach, können aber bei manchen weiterhin bestehen. Andere Beschwerden können dagegen stärker in den Vordergrund rücken, vor allem trockene Schleimhäute, häufigere Blasenbeschwerden oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Diese Symptome hängen eng mit der langjährig niedrigen Östrogenwirkung zusammen. Ohne gezielte Unterstützung bilden sie sich oft nicht von selbst vollständig zurück.

Cortisol (Überschuss)

Es gibt Symptome die auf einen zu hohen Cortisolspiegel hindeuten. Du hast von diesen Symptomen angekreuzt.

Cortisol ist ein primäres Stresshormon, das unter Anspannung in der Nebennierenrinde
produziert wird, um dem Körper Energie zu liefern. Bleibt der Spiegel jedoch über längere Zeit erhöht, kann das Beschwerden auslösen. Typische Symptome für einen
Cortisolüberschuss sind: Allgemeine Erschöpfung, schlechte Schlafqualität, Gewichtszunahme, innere Unruhe, Vergesslichkeit, Konzentrationsprobleme und Depressionen.

POSITIVE VERÄNDERUNGEN

Neben Beschwerden zeigen sich in dieser Phase bei vielen Frauen auch neue Stärken, zum Beispiel:

Neue Klarheit & Intuition: Viele Frauen berichten von einer gestärkten Intuition und einer klareren Wahrnehmung eigener Bedürfnisse.

Mehr Unabhängigkeit: Das Bedürfnis, es anderen recht zu machen, tritt häufig in den Hintergrund. Viele Frauen erleben diese Phase als Zeit wachsender innerer Freiheit.

Neue Energie für Herzensthemen: Mit Lebenserfahrung und neuer Klarheit entsteht oft der Wunsch, eigene Themen und Projekte neu anzugehen.

Gesteigerte Libido möglich: Durch das veränderte Hormonverhältnis und den Wegfall von Schwangerschaftsangst kann Sexualität in dieser Phase für manche Frauen leichter und freier werden.

2. Schritt

Deinen Körper in dieser Phase begleiten

In der Postmenopause rückt langfristige Unterstützung in den Vordergrund. Was du jetzt für deinen Körper tust, hat nachhaltige Wirkung. Basierend auf deinen Angaben empfehlen wir eine Kombination aus folgenden Präparaten.

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Unsere Expertinnen

  • Tina Töllner, selbstständige Apothekerin und Beraterin bei Hormonella

    Pharmazeutin

    Tina Töllner

    Tina Töllner ist Apothekerin in Berlin. In ihren drei Apotheken hat sie Räume geschaffen, in denen sie mit ihrem Team ihre Kund*innen nahbar berät und ganzheitlich versorgt. Mit ihrer pharmazeutischen Expertise steht Tina uns beratend zur Seite und ist ein wichtiges Mitglied des Produktentwicklungs-Teams.

  • Foto von Iris Lemke, Heilpraktikerin und Mitglied des Produktentwicklungsteams bei Hormonella

    Heilpraktikerin

    Iris Lemke

    Iris Lemke ist Psychologin und Heilpraktikerin. Sie hat eine Ausbildung mit Schwerpunkt Pflanzenheilkunde absolviert und hat sich auf ganzheitliche Frauenheilkunde, -gesundheit und Kinderwunsch spezialisiert. Sie ist ein wichtiger Bestandteil unseres Produktentwicklungs-Teams.

  • Ärztin

    Dr. med. Daniela Grohmann

    Daniela Grohmann ist Ärztin und Expertin für Chinesische Medizin mit Schwerpunkt Haut & Hormone. Sie verbindet westliche und chinesische Medizin zu einem ganzheitlichen Verständnis von Frauengesundheit – und bringt ihre Expertise in klinischer Forschung und Produktentwicklung ins Hormonella-Team ein.

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*Bitte beachte, dass alle hier dargestellten Informationen nicht als Ersatz oder Alternative zu Informationen von Ärztinnen oder Therapeutinnen gedacht sind und nicht der Selbstdiagnose dienen. Bitte sprich dich auch immer mit deinem Arzt oder deiner Ärztin ab.