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1. Schritt

Deine persönliche Auswertung

Deine Phase

Deine Angaben deuten auf die späte Perimenopause hin.

Du hast angegeben, dass deine Periode zunehmend aussetzt oder du Lücken von zwei Monaten oder mehr hast. Das entspricht dem der späten Perimenopause – definiert als Ausbleiben der Menstruation von 60 Tagen oder mehr.

Die späte Perimenopause beginnt, wenn Zykluslücken von 60 Tagen oder mehr auftreten, und endet mit der Menopause – definiert als zwölf aufeinanderfolgende Monate ohne Menstruationsblutung. Die Menopause ist jedoch nur rückblickend feststellbar: Erst nach diesen zwölf Monaten ohne Periode lässt sich der genaue Zeitpunkt bestimmen.

Für viele Frauen ist dies die intensivste Phase des hormonellen Übergangs – körperlich, mental und emotional. Die Wahrnehmung und die Symptome können dabei von Frau zu Frau sehr unterschiedlich sein.

Wichtig dabei: Jede Frau hat ihre ganz persönliche Wechseljahrsreise. Die von uns vorgenommene Einteilung basiert auf dem STRAW+10-Modell und dient als erste Orientierung – die Übergänge zwischen den Phasen sind fließend, und deine Erfahrung kann sich davon unterscheiden.

Bitte beachte, dass alle hier dargestellten Informationen nicht als Ersatz für ärztliche Beratung gedacht sind und nicht der Selbstdiagnose dienen.

  • Quelle: Hormonella. Mehr Infos zum Graphen findest du .

Was in dieser Phase passiert

In der späten Perimenopause stellen die Eierstöcke ihre Funktion zunehmend ein. Der Östrogenspiegel sinkt nun deutlicher und schwankt stärker als zuvor – FSH ist dauerhaft erhöht, da die Hirnanhangsdrüse die Eierstöcke mit immer stärkeren Signalen zur Produktion anzuregen versucht. Progesteron ist zu diesem Zeitpunkt bereits stark abgefallen. Diese hormonelle Konstellation ist es, die die Symptome der späten Perimenopause häufig intensiver und belastender macht. Gleichzeitig beginnt auch Testosteron – das im weiblichen Körper eine wichtige Rolle für Energie, Libido und Muskelkraft spielt – langsam abzunehmen.

Deine Symptomangaben

Im folgenden Abschnitt erhältst du eine Auswertung deiner Angaben zu drei wichtigen Hormonen in dieser Phase.

Progesteron (Mangel)

Es gibt Symptome die auf einen zu niedrigen Progesteronspiegel hindeuten. Du hast von diesen Symptomen angekreuzt.

In der späten Perimenopause bleibt die Periode immer häufiger ganz aus. Ein Abstand von mindestens 60 Tagen ohne Blutung gilt als typisch für diese Phase. Da Eisprünge nun deutlich seltener stattfinden, wird auch der Gelbkörper seltener gebildet. Dieser ist im Zyklus die wichtigste Quelle für Progesteron. Dadurch fehlen immer häufiger die regelmäßigen Progesteronanstiege in der zweiten Zyklushälfte. Viele Beschwerden sind deshalb nicht mehr so klar an die Tage vor der Periode gebunden, sondern können unregelmäßiger auftreten. Mögliche Anzeichen einer nachlassenden Progesteronwirkung sind zum Beispiel Schlafprobleme, innere Unruhe, geringere Stresstoleranz oder Wassereinlagerungen.

Östrogen (Schwankungen)

Es gibt Symptome die auf solche Östrogen-Schwankungen hindeuten. Du hast von diesen Symptomen angekreuzt.

In der späten Perimenopause kann Östrogen stärker schwanken als zuvor. Gleichzeitig nimmt die Östrogenproduktion im Verlauf insgesamt ab und es kommt häufiger zu Phasen mit niedriger Östrogenwirkung. Dadurch können in dieser Phase unterschiedliche Beschwerden auftreten. Manche passen eher zu einem zeitweisen Abfall der Östrogenwirkung, zum Beispiel Hitzewallungen, Nachtschweiß, Energielosigkeit oder trockenere Schleimhäute. Andere Beschwerden können eher mit einer stärkeren oder relativ erhöhten Östrogenwirkung zusammenhängen, zum Beispiel Wassereinlagerungen, Gewichtszunahme und Stimmungsschwankungen.

💡 Gut zu wissen

Manchmal wirkt Östrogen auch relativ stärker, weil Progesteron in der zweiten Zyklushälfte weniger zuverlässig gebildet wird und die hormonelle Balance sich dadurch verschiebt.

Cortisol (Überschuss)

Es gibt Symptome die auf einen zu hohen Cortisolspiegel hindeuten. Du hast von diesen Symptomen angekreuzt.

Cortisol ist ein primäres Stresshormon, das unter Anspannung in der Nebennierenrinde
produziert wird, um dem Körper Energie zu liefern. Bleibt der Spiegel jedoch über längere Zeit erhöht, kann das Beschwerden auslösen. Typische Symptome für einen
Cortisolüberschuss sind: Allgemeine Erschöpfung, schlechte Schlafqualität, Gewichtszunahme, innere Unruhe, Vergesslichkeit, Konzentrationsprobleme und Depressionen.

POSITIVE VERÄNDERUNGEN

Neben Beschwerden zeigen sich in dieser Phase bei vielen Frauen auch neue Stärken, zum Beispiel:

Neue Klarheit: Viele Frauen berichten, dass sie in dieser Phase klarer artikulieren, was sie wollen und brauchen – Dinge, die früher unausgesprochen blieben.

Stärkere Intuition: Das Bauchgefühl wird verlässlicher – viele Frauen treffen Entscheidungen mit größerer innerer Sicherheit.

Wachsende Unabhängigkeit: Das Bedürfnis, es anderen recht zu machen, tritt langsam in den Hintergrund. Eigene Bedürfnisse rücken stärker in den Fokus.

2. Schritt

Deinen Körper in dieser Phase begleiten

In der späten Perimenopause verändern sich Hormonspiegel schneller und spürbarer. Neben einer entzündungshemmenden, ausgewogenen Ernährung, regelmäßiger Bewegung und ausreichend Ruhepausen können auch gezielte Mikronährstoffe und pflanzliche Wirkstoffe eine sinnvolle Unterstützung sein. Basierend auf deinen Angaben empfehlen wir eine Kombination aus folgenden Präparaten.

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Unsere Expertinnen

  • Tina Töllner, selbstständige Apothekerin und Beraterin bei Hormonella

    Pharmazeutin

    Tina Töllner

    Tina Töllner ist Apothekerin in Berlin. In ihren drei Apotheken hat sie Räume geschaffen, in denen sie mit ihrem Team ihre Kund*innen nahbar berät und ganzheitlich versorgt. Mit ihrer pharmazeutischen Expertise steht Tina uns beratend zur Seite und ist ein wichtiges Mitglied des Produktentwicklungs-Teams.

  • Foto von Iris Lemke, Heilpraktikerin und Mitglied des Produktentwicklungsteams bei Hormonella

    Heilpraktikerin

    Iris Lemke

    Iris Lemke ist Psychologin und Heilpraktikerin. Sie hat eine Ausbildung mit Schwerpunkt Pflanzenheilkunde absolviert und hat sich auf ganzheitliche Frauenheilkunde, -gesundheit und Kinderwunsch spezialisiert. Sie ist ein wichtiger Bestandteil unseres Produktentwicklungs-Teams.

  • Ärztin

    Dr. med. Daniela Grohmann

    Daniela Grohmann ist Ärztin und Expertin für Chinesische Medizin mit Schwerpunkt Haut & Hormone. Sie verbindet westliche und chinesische Medizin zu einem ganzheitlichen Verständnis von Frauengesundheit – und bringt ihre Expertise in klinischer Forschung und Produktentwicklung ins Hormonella-Team ein.

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*Bitte beachte, dass alle hier dargestellten Informationen nicht als Ersatz oder Alternative zu Informationen von Ärztinnen oder Therapeutinnen gedacht sind und nicht der Selbstdiagnose dienen. Bitte sprich dich auch immer mit deinem Arzt oder deiner Ärztin ab.