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1. Schritt

Deine persönliche Auswertung

Deine Phase

Deine Angaben deuten auf die frühe Perimenopause hin.

Du hast angegeben, dass dein Zyklus unregelmäßiger geworden ist und die Abstände zwischen deinen Perioden um mehr als eine Woche variieren. Das entspricht dem der frühen Perimenopause – definiert als eine messbare Veränderung der Zykluslänge bei noch vorhandener Menstruation.

Die frühe Perimenopause ist eine der bedeutendsten hormonellen Übergangsphasen im Leben einer Frau – und gleichzeitig eine Zeit, in der sich vieles verändert: körperlich, mental und emotional. Wie du diese Phase erlebst, ist ganz individuell. Die Länge dieser Phase, die Art der Symptome und die Ausprägung der Beschwerden können von Frau zu Frau sehr unterschiedlich sein.

Wichtig dabei: Jede Frau hat ihre ganz persönliche Wechseljahrsreise. Die von uns vorgenommene Einteilung dient als erste Orientierung – die Übergänge zwischen den Phasen sind fließend.

Bitte beachte, dass alle hier dargestellten Informationen nicht als Ersatz für ärztliche Beratung gedacht sind und nicht der Selbstdiagnose dienen.

  • Quelle: Hormonella. Mehr Infos zum Graphen findest du .

Was in dieser Phase passiert

In der frühen Perimenopause nimmt die Funktion der Eierstöcke (ovarielle Funktion) allmählich ab. Die Zahl der verbliebenen Follikel in den Eierstöcken ist bereits deutlich geringer als in jüngeren Jahren. Die ersten hormonellen Veränderungen betreffen häufig die Progesteronproduktion. Durch zunehmend unregelmäßige Eisprünge wird weniger Progesteron gebildet, während Östrogen zu diesem Zeitpunkt oft noch nicht dauerhaft erniedrigt ist. Dadurch entsteht ein relatives Ungleichgewicht zwischen den beiden Hormonen, das viele der typischen Frühsymptome erklärt. Gleichzeitig beginnt das follikelstimulierende Hormon (FSH) der Hirnanhangsdrüse anzusteigen – der Körper versucht, die nachlassende Eierstockfunktion zu kompensieren. Östrogen schwankt in dieser Phase stark und unberechenbar: Es kann zeitweise erhöht, zeitweise niedrig sein. Genau diese Instabilität – nicht ein konstant niedriger Spiegel – ist für viele Symptome verantwortlich.

Deine Symptomangaben

Im folgenden Abschnitt erhältst du eine Auswertung deiner Angaben zu drei wichtigen Hormonen in dieser Phase.

Progesteron (Mangel)

Es gibt Symptome die auf einen zu niedrigen Progesteronspiegel hindeuten. Du hast von diesen Symptomen angekreuzt.

In der frühen Perimenopause wird der Zyklus variabler, weil die Follikelreifung weniger gleichmäßig verläuft. Der Eisprung kann dadurch mal früher und mal später stattfinden, und einzelne Zyklen können auch ohne Eisprung verlaufen. Die Progesteronwirkung kann in dieser Phase bereits nachlassen. Das erklärt, warum viele Frauen in dieser Phase trotz noch vorhandener Periode bereits typische Anzeichen eines Progesteronmangels bemerken, etwa Schlafprobleme, Reizbarkeit und Dünnhäutigkeit vor der Periode, Wassereinlagerungen oder ein verändertes Blutungsmuster.

💡 Gut zu wissen

Progesteron kann in der frühen Perimenopause weniger zuverlässig gebildet werden, obwohl der Zyklus noch vorhanden ist und weiterhin Eisprünge stattfinden. Der Grund: Progesteron wird nach dem Eisprung vom Gelbkörper gebildet. Dieser entsteht aus dem gereiften Follikel. Wenn die Follikelreifung mit zunehmendem reproduktivem Alter weniger stabil wird, kann auch der Gelbkörper weniger zuverlässig Progesteron bilden.

Östrogen (Schwankungen)

Es gibt Symptome die auf solche Östrogen-Schwankungen hindeuten. Du hast von diesen Symptomen angekreuzt.

In der frühen Perimenopause kann Östrogen stärker schwanken als früher, oft auch von Zyklus zu Zyklus. Das liegt daran, dass die Follikelreifung in den Eierstöcken weniger gleichmäßig verläuft. Manchmal reift ein Follikel kräftig heran und produziert viel Östrogen, in anderen Zyklen fällt die Hormonproduktion schwächer aus. Deshalb können Symptome gleichzeitig einer Östrogendominanz (z. B. Wassereinlagerungen, starke Menstruationsblutungen) wie auch eines Östrogenmangels (z. B. Energielosigkeit, Hitzewallungen) in dieser Phase auftreten.

Cortisol (Überschuss)

Es gibt Symptome die auf einen zu hohen Cortisolspiegel hindeuten. Du hast von diesen Symptomen angekreuzt.

Cortisol ist ein primäres Stresshormon, das unter Anspannung in der Nebennierenrinde
produziert wird, um dem Körper Energie zu liefern. Bleibt der Spiegel jedoch über längere Zeit erhöht, kann das Beschwerden auslösen. Typische Symptome für einen
Cortisolüberschuss sind: Allgemeine Erschöpfung, schlechte Schlafqualität, Gewichtszunahme, innere Unruhe, Vergesslichkeit, Konzentrationsprobleme und Depressionen.

POSITIVE VERÄNDERUNGEN

Neben Beschwerden zeigen sich in dieser Phase bei vielen Frauen auch neue Stärken, zum Beispiel:
Neues Körperbewusstsein: Viele Frauen beginnen in dieser Phase, ihren Körper und seine Signale bewusster wahrzunehmen – ein erster Schritt zu mehr Selbstkenntnis.

2. Schritt

Gezielte Unterstützung

Die frühe Perimenopause ist eine Phase des Wandels - hormonell, körperlich und emotional. Neben einer entzündungshemmenden, ausgewogenen Ernährung, regelmäßiger Bewegung und ausreichend Ruhepausen können auch gezielte Mikronährstoffe und pflanzliche Wirkstoffe eine sinnvolle Unterstützung sein. Basierend auf deinen Angaben empfehlen wir eine Kombination aus folgenden Präparaten.

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Unsere Expertinnen

  • Tina Töllner, selbstständige Apothekerin und Beraterin bei Hormonella

    Pharmazeutin

    Tina Töllner

    Tina Töllner ist Apothekerin in Berlin. In ihren drei Apotheken hat sie Räume geschaffen, in denen sie mit ihrem Team ihre Kund*innen nahbar berät und ganzheitlich versorgt. Mit ihrer pharmazeutischen Expertise steht Tina uns beratend zur Seite und ist ein wichtiges Mitglied des Produktentwicklungs-Teams.

  • Foto von Iris Lemke, Heilpraktikerin und Mitglied des Produktentwicklungsteams bei Hormonella

    Heilpraktikerin

    Iris Lemke

    Iris Lemke ist Psychologin und Heilpraktikerin. Sie hat eine Ausbildung mit Schwerpunkt Pflanzenheilkunde absolviert und hat sich auf ganzheitliche Frauenheilkunde, -gesundheit und Kinderwunsch spezialisiert. Sie ist ein wichtiger Bestandteil unseres Produktentwicklungs-Teams.

  • Ärztin

    Dr. med. Daniela Grohmann

    Daniela Grohmann ist Ärztin und Expertin für Chinesische Medizin mit Schwerpunkt Haut & Hormone. Sie verbindet westliche und chinesische Medizin zu einem ganzheitlichen Verständnis von Frauengesundheit – und bringt ihre Expertise in klinischer Forschung und Produktentwicklung ins Hormonella-Team ein.

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*Bitte beachte, dass alle hier dargestellten Informationen nicht als Ersatz oder Alternative zu Informationen von Ärztinnen oder Therapeutinnen gedacht sind und nicht der Selbstdiagnose dienen. Bitte sprich dich auch immer mit deinem Arzt oder deiner Ärztin ab.