Was ist PMS?

 Was ist PMS?

PMS ist die Abkürzung für prämenstruelles Syndrom und wird oft auch als ‘die Tage vor den Tagen’ bezeichnet. PMS kann bis zu zwei Wochen vor Einsetzen der Menstruation beginnen und lässt oft mit Beginn der Periode nach.

Welche PMS Symptome gibt es?

Es gibt viele unterschiedliche PMS-Symptome, die sowohl körperlicher als auch psychisch-emotionaler Art sein können. Die Symptome sind bei jeder Frau* unterschiedlich stark ausgeprägt und können sich auch von Zyklus zu Zyklus verändern. Beispiele körperlicher Symptome sind u.a.: Spannungsgefühl in den Brüsten, unreine Haut, Wassereinlagerungen im Gewebe, Blähungen. Mögliche psychisch-emotionale Symptome sind beispielsweise Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmungen und Reizbarkeit.

Bisher sind die Ursachen von PMS noch nicht vollständig geklärt. Schwankungen der Geschlechtshormone (Östrogen & Progesteron) bzw. ein zyklusbedingtes hormonelles Ungleichgewicht sollen eine zentrale Rolle spielen.

Zudem gibt es unterschiedliche Faktoren, die PMS Beschwerden verstärken können, z. B. Stress, ungesunde Ernährung, Nikotin oder zu wenig Bewegung.

 

Fünf Gewohnheiten die PMS verschlechtern:

Unser modernes Leben bringt einige Eigenschaften mit sich, die ein hormonelles Ungleichgewicht auslösen und PMS Symptome verstärken können. Ich mache dich hier mit einigen Gewohnheiten & Lifestyle Eigenschaften bekannt, die deine Hormone ganz schön durcheinanderbringen können:
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1. Stress
Forschungen zeigen, dass eine verstärkte Wahrnehmung von Stress, zu einer Steigerung von PMS Symptomen führen kann und dass Anti-Stress Techniken eine effektive nicht-pharmazeutische Alternative sein können, um PMS zu minimieren. Also schnapp dir deine Yogamatte, lade dir eine Meditationsapp herunter oder schaff dir etwas Zeit in deinem Alltag, für Aktivitäten, die dich entspannen.
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2. Entzündungen
Entzündungen sind Reaktionen deines Körpers, die meistens durch Verletzungen oder Stress ausgelöst werden. Diese können durch eine Vielzahl von Umweltfaktoren verursacht werden, wie z. B. ungesunde Ernährung oder toxische Pflegeartikel. Prostaglandine sind hormonähnliche Substanzen, die die Entzündungsreaktionen deines Körpers kontrollieren. Experten glauben, dass Prostaglandin viele PMS Symptome auslösen.
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3. Zu viel Zucker
Zucker ist ein stark entzündungsförderndes Lebensmittel und stärkere Entzündungen (siehe Punkt 2) bedeutet verstärkte PMS Symptome. Daher ist es ein Muss euren Zuckerverzehr zu minimieren, wenn ihr eure PMS-Symptome verringern wollt.
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4. Rauchen
Studien zeigen, dass Frauen, die rauchen, doppelt so häufig PMS entwickeln.
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5. Kaffee
Kaffee fördert die Prostaglandin Produktion und kann das Risiko für Zysten, Myome und Regelschmerzen erhöhen. Kaffee entzieht dem Körper auch wichtige Hormon-ausgleichende Nährstoffe wie z. B. Magnesium.
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Wie immer gilt: Nicht alle hier genannten Lebensmittel oder Gewohnheiten müssen komplett verbannt, aber in Maßen genossen werden. Besonders dann, wenn man PMS erfolgreich in den Griff bekommen möchte!

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